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Tassenliebe

Ich traf ihn in einem kleinen Kaufhaus in der Südstadt und es war Liebe auf den ersten Blick. Na ja, bei mir eigentlich nicht. Ich stand so herum zwischen meinen Geschwistern und langweilte mich entsetzlich, als er vorbei ging. Ich weiß auch nicht, was er suchte, aber als er mich sah, blieb er wie angewurzelt stehen. Dann ging er zwei Schritte weiter, drehte sich um und lächelte mich an. Langsam kam er auf mich zu, nahm mich vom Regal und drehte mich bewundernd in seinen Händen. Mit dem Fingerknöchel klopfte er an meine Wandung und strich sanft mit dem Daumen über meinen Rand. Ja, er wusste damals schon, wie man eine wie mich zu behandeln hat. Da war es dann auch um mich geschehen. Vorsichtig trug er mich zur Kasse, bezahlte und schimpfte mit der Verkäuferin, die mich nicht sorgfältig genug eingepackt hatte.

Unser erstes Mal werde ich nie vergessen. Gründlich hatte er alles vorbereitet: Das Wasser blubberte lustig im Kessel, Milch stand bereit und in der Glaskanne neben mir warteten schon die Teeblätter auf das heiße Wasser. Langsam füllte er die Kanne und kontrollierte penibel, wie weit die Teeblätter den Sud schon gefärbt hatten.

Erwartungsvoll ließ ich den Löffel klirren, den er in mich gestellt hatte. Heiß durchfuhr es mich, als er den Tee vorsichtig durch ein Sieb in mich goss. Etwas Milch noch hinzu und endlich konnte ich mich ihm hemmungslos hingeben. Zärtlich umfassten mich seine Hände, und als seine Lippen mich berührten … Ah! Seitdem sind wir fast unzertrennlich. Morgens halte ich seinen Kaffee bereit und abends wache ich auf seinem Schreibtisch, während er Geschichten schreibt und hin und wieder einen Schluck aus mir nimmt.

Doch manchmal nimmt er auch eine andere aus dem Schrank und lässt sich aus ihr den Kaffee schmecken. Und ich gestehe es: Ein wenig eifersüchtig bin ich dann schon.


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Neues Buch

Von Wanderern und Brückenfesslern

Von Wanderern und Brückenfesslern

Lesen Sie die Geschichte vom Wanderer zwischen den Welten, erfahren Sie Interessantes zum Beruf des Brückenfesslers, über- schreiten die schmale Grenze zwischen Leben und Tod, oder finden heraus, was ein Drachen- töter mit einem fünfzehnjährigem Jungen gemeinsam hat.

Von Wanderern und Brückenfesslern
Peter Hellinger (Hrsg.)
152 Seiten, Paperback,
Erschienen bei art&words<
ISBN 978-3-9813059-1-3
Preis: 7,50 € (D)

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Über helli.de

Planet HelliNeulich stellte mir eine Freundin die Frage, warum jemand eigentlich eine private Homepage hat. So auf Anhieb wusste ich nicht was ich darauf antworten sollte - schließlich betreibe ich diese Site schon seit bald zehn Jahren, und die Gründe haben sich im Lauf der Zeit auch gewandelt.

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English spoken?

You may feel disappointed somehow, as most of my pages are written in German. And it’s true, they should be understandable to much more people than they are now. Well, the truth is, I would provide two versions if I had the time to maintain both of them…

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Ich mach was mit Büchern

Ich mach was mit Büchern Bücher haben ein enormes Potenzial, Menschen zu verbinden. Im Internet sind jene Menschen, die sich mit Büchern beruflich oder in ihrer Freizeit intensiv beschäftigen, vielfach nur schwach verbunden. Daher hat Leander Wattig im August 2009 eine Initiative angestoßen, die dazu beitragen soll, die Buchbranche noch besser sichtbar zu machen und die Buchmenschen noch stärker miteinander zu vernetzen.
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